Rainer Bartesch
Der 1964 in Haslach bei Burggen geborene Rainer Bartesch begann seine Musiker-Karriere bei der Bern-beurer Blaskapelle. Er begann mit der Trompete, wechselte zum Waldhorn und trat dann bald als Solist bei Konzerten auf.
Als Autodidakt lernte er das klassische Gitarrenspiel und begann zu komponieren und arrangieren. So ent-standen erste Theatermusiken, Solostücke für Gitarre und Arrangements für kleinere Ensemble. Er nahm Klavierunterricht, machte sein Abitur und studierte – nach einer Zeit der intensiven Beschäftigung mit dem Jazz – das Instrumentalfach Horn bei Prof. Otto Schmitz an der Münchner Musikhochschule.
Im Anschluss an die Meisterklasse war Rainer Bartesch als Hornist bei verschiedenen Orchestern ange-stellt, darunter im Hessischen Staatsorchester Wiesbaden, dem Niedersächsischen Staatsorchester Braun-schweig und an der Semperoper in Dresden, bevor er sich schließlich für die Komponisten- Dirigenten- und Dozentenlaufbahn entschied.
Dazu kehrte er 1995 an die Münchner Musikhochschule zurück und studierte noch die Fächer: „Lehramt an Gymnasien“ und „Komposition für Film und Fernsehen“ (bei Prof. Enjott Schneider).
Anschließend arbeitete er fünf Jahre als freischaffender Komponist und Dirigent und als Dozent an der Musikhochschule. Neben seinem Lehrauftrag für Horn und für Medienkunde hielt er die Instrumentenkun-devorlesungen, richtete einen Multimediaraum mit Computerarbeitsplätzen ein und leitete als Dozent für Neue Medien (Computer & Musik, Multimedia, Internet) den Unterricht.
Ein Schwerpunkt seines kreativen Wirkens liegt im Bereich Film, Multimedia und Theater. Rainer Bartesch komponierte die Musik zu mehr als 25 z.T. prämierten Filmen und wirkte aber auch in anderen Funktionen z.B. als Dirigent / musikalischer Leiter / Kopist / Arrangeur / Berater unter anderem bei folgenden Kinofilmen mit: Meschugge (1998), Pünktchen und Anton (1999), Kalt ist der Abendhauch (2000), Emil und die Detektive (2000 / 01), Heidi (2001), Nirgendwo in Afrika (mit Oscar ausgezeichnet 2003), Das fliegende Klassenzimmer (2002), Sommersturm (2004), Alles auf Zucker (2004), Grenzverkehr (2005), Die weiße Massai (2005), Musik für das Mercedes-Benz-Museum (2006) und TKKG (2006) und Mein Führer (2006).
Als Alphornsolist gab er im Dezember 2000 mit dem Organisten Stefan Moser einen Solo-Abend im großen Konzertsaal der Münchner Philharmonie im Gasteig. Zur Aufführung kamen überwiegend eigene Komposi-tionen für Alphorn und Orgel, darunter auch die Uraufführung des Zyklus „breathing 1“.
Das kompositorisches Schaffen von Rainer Bartesch zeichnet sich durch eine enorme stilistische Bandbrei-te aus. Von klassischer Musik über neue, experimentelle Klänge, von Pop- bis Dancemusic, von ethnolo-gisch beeinflusster Musik bis zu den verschiedenen Spielarten des Jazz – er beschreitet oft musikalisches Neuland, indem er aus bereits vorhandenem Material schöpft, vermeintlich Unvereinbares kombiniert und dabei Werke schafft, die bestehende Genregrenzen sprengen.
Neben seinen umfangreichsten Werken, dem zweieinhalbstündigen Festspiel „Königliche Träume“, dem „Tyroler Requiem“, den „Faltungsklängen I-IV“ und „breathing 1“ hat er eine Vielzahl von Stücken für Alp-horn, zwei Hornkonzerte, eine Reihe von Kammermusikstücken für verschiedenste Besetzungen, sowie eine Vielzahl von Bühnenmusiken, Liedern, Songs, Bearbeitungen und Unterrichtswerken komponiert.
Er erhielt mehrere Kompositionsaufträge vom Bayerischen Rundfunk und Fernsehen und schrieb und pro-duzierte die Musik für mehrere Sendungen des BR (Vom Alphorn zum Zink; Acoustic Outback, Süßwasser-phantasien, MaxQ – Lust auf Wissen) und umrahmte Veranstaltungen des Bundesforschungsministeriums, des Bayerischen Umweltministeriums, des Brandenburger Wirtschaftsministeriums, des Bundesministeri-ums für Verbraucherschutz und des Weltkongresses der Rotarier und der UNO.
Im Februar 2002 Jahres wurde er im Münchner Kulturteil der Süddeutschen Zeitung ausführlich von Egbert Tholl portraitiert. Im Jahr 2004 folgten Portraits bei der Starnberger SZ, dem Starnberger Merkur, den Schon-gauer Nachrichten und dem Weilheimer Tageblatt anlässlich eines großen Chor- und Orchesterkonzertes, in dem er gregorianische und Neue sowie alpenländische und Neue Musik miteinander verband. Das Konzert fand am 25.7.2004 in der romanischen Basilika in Altenstadt / Schongau vor ausverkauftem Haus statt. Der Mitschnitt, den der Bayerischen Rundfunk in Auftrag gegeben hat, erschien auf CD- und DVD.
Roland Breitenfeld www.breitenfeld-net.de
Andreas Breiter
- geb. 1959 in Altentreptow
- 1967 - 1971 Max-Reger-Musikschule Meiningen - 1971 - 1977 Spezialschule für Musik der Hochschule für Musik ”Franz Liszt” Weimar - 1977 - 1982 Studium an der Hochschule für Musik ”Franz Liszt” Weimar in den Fächern Korrepetition und Komposition - 1982 - 1989 Korrepetitor am Theater Zwickau - 1989 - 1992 Wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule Zwickau für Musiktheorie - 1993 - 1994 Klavierlehrer am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau - 1994 - 2004 Leiter der Schauspielmusik am Theater Zwickau (ab 2000 Theater Plauen - Zwickau) seit 2004 Mitarbeiter im künstlerisch – technischen Bereich am Theater Plauen -Zwickau
Roland Breitenfeld wurde 1952 in Dresden geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er während seiner Mitgliedschaft im Dresdner Kreuzchor 1963-1969 unter Rudolf Mauersberger. Von 1972 bis 1984 arbeitete er in der Musikabteilung der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden. 1974/75 Musikwissenschaftsstudium an der Martin-Luther-Universität in Halle. Von 1978 – 1984 Kompositionsstudium bei Paul-Heinz Dittrich in Zeuthen sowie von 1980 bis 1982 bei Wilfried Krätzschmar (Komposition) an der Musikhochschule in Dresden. Seit 1984 lebt Roland Breitenfeld in Freiburg i. Br. Und setzte an der dortigen Musikhochschule bis 1989 seine Kompositionsstudien fort, Komposition bei Klaus Huber, Emmanuel Nunes und elektronische Musik bei Mesias Maiguashca. Er arbeitete zwischenzeitlich als freier Mitarbeiter für verschiedene Musikverlage, u.a. von 1987 bis 1993 für Ricordi, Mailand (Edition von Partituren der Werke mit Live-Elektronik von Luigi Nono in Zusammenarbeit mit dem Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks (SWF) Freiburg. Mit Nono verband ihn von 1986 bis zu dessen Tod eine enge Zusammenarbeit.) 1991 gründete er zusammen mit Don Oung Lee die profectio-initiative freiburg, ein Ensemble für elektronische und Neue Musik. Seit 1992 ist er als freier Mitarbeiter des Experimentalstudios in Freiburg tätig. Von 1995 bis 1996 war er Assistent für Computer-Notation im Elektronischen Studio der Musikhochschule in Freiburg. Zusammen mit Mesias Maiguashca (www.maiguashca.de) baute er seit 1998 in Freiburg das K.O.-Studio (KlangObjekt-Studio) auf, welches auf die Produktion und Aufführung computerunterstützter Musik ausgerichtet ist. Seit September 2006 hat er eine Professur für Komposition und elektronische Musik an der Seoul National Universität (SNU) (www.snu.ac.kr) in Seoul, Süd-Korea. Er trat bisher als Interpret elektronischer Musik auf verschiedenen europäischen und asiatischen Festivals auf. Seine Werke wurden bisher in Europa, Asien und Südamerika gespielt. Er lebt in Freiburg im Breisgau und in Seoul (Süd-Korea).
Douglas Victor Brown
geboren 1950 in London, England. Nach dem Studium an der Cambridge Universität war er als Komponist, Pianist und Dozent in Coventry tätig. Ab 1979 war er drei Jahre in Pretoria (Süd-Afrika) als Korrepetitor, Dirigent und Chorleiter und wurde danach für zwei Jahre an das Theater in Bremerhaven verpflichtet. 1985 zog es ihn an seine jetzige Künstlerstätte, nach Berlin. An der Deutschen Oper Berlin fungiert Douglas Victor Brown seither als Solorepetitor. Seine erste Komposition hat er im Alter von 11 Jahren geschrieben. Seitdem komponiert er für verschiedene Besetzungen. Darunter „Caligula“, eine Kammeroper (1977), „Concerto Dramatico“, eine Goethe-Kantate (1992) und viele Stücke für Kinder. So entstanden „Das Engelskonzert“ und „Schwein gehabt!“, die als CD erhältlich sind.
„Vier skurile Miniaturen“ entstanden 2004, komponiert für die Damen und Herren der „Berliner Funkkapelle“.
PETER CASTINE www.bek.no/~pcastine/Music/publications.html
Geboren in New York City, Peter Castine erhielt sein erster Klavierunterricht mit sieben Jahren und begann bald darauf seine erste Lieder und Klavierstückchen zu schreiben. Nach dem Schulabschluss 1971 studierte er zunächst Musik und Mathematik an der State University of New York at Stony Brook. 1973 kam er nach Berlin um Komposition bei Frank Michael Beyer an der Hochschule der Künste Berlin zu studieren, begleitet von Kursen und Workshops bei Cristobál Halffter, Brian Ferneyhough, Isang Yun und John Chowning. Nach Abschluss des Kompositionsstudiums folgten Arbeiten als freier Komponist und Organist sowie Konzertorganisation mit Gründung der „Berlin Arts Company“. Die aufkommende Verbreitung von Computer Music vorausahnend, studierte Castine noch Informatik, worauf eine Promotion in Musik- und Kommunikationswissenschaften sowie Lehrtätigkeit an der TU Berlin und der UdK Berlin folgte. Castines Oeuvre umfasst instrumental-, vokal-, und elektroakustische Musik. Seine Werke weisen häufig einfallsreiche theatralische Elemente auf. Neben seinen avancierteren Kompositionen ist auch eine Reihe von Bearbeitungen für verschiedene Ensembles entstanden. Castine ist auch bekannt für seine Arbeiten in Bereich der Computer Music, insbesondere seine Beiträge zu der Programmiersprache „Max/MSP“. Seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen schließen ein zahlreiche Beiträge zu „Musik in Geschichte und Gegenwert“ und der „International Computer Music Conference.“ Heute lebt Castine als freier Komponist in Berlin.
Andrea Csollány
Jan Cyž www.jancyz.com.
wurde am 3. Juni 1955 in Räckelwitz (Kr. Kamenz) geboren und wuchs in Tschaschwitz (Kr. Kamenz) auf. Während seiner Schulzeit nahm er an der Außenstelle der Musikschule Bautzen in Kamenz Unterricht im Fach Trompete. Nach seiner Berufsausbildung begann Cyž 1973 seine Tätigkeit als Chorsänger im Sorbischen National-Ensemble, dem er bis heute angehört. Zwischen 1983 bis 1987 absolvierte er ein externes Studium für Gesang an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Parallel dazu studierte er privat bei dem Komponisten Juro Mětšk Komposition und ergänzte diese Studien von 1987 bis 1990 bei dem Dresdener Komponisten Wilfried Krätzschmar, die er mit einer entsprechenden Qualifikation abschloß. Nachdem sich Cyž’s bisheriges Schaffen anfänglich mehr auf die Gebiete der Unterhaltungsmusik, Musik für die Bühne oder auch folkloristisch orientiertes Komponieren (hier besonders bezogen mit Beiträgen auf das künstlerische Profil des SNE) konzentrierte, entstanden seit etwa Mitte der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zunehmend auch Werke avancierter Musik.
Joanna G. Dailianis
Christian Diemer
geb. 1986 in Rottweil. Erster Kompositionsunterricht ab 1998 bei Norbert Fröhlich an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen. Außerdem ab 1994 Geigen- und Klavierunterricht, u. a. bei Christian Sikorski (Violine), Reinhard Becker und Friedemann Berger (Klavier). Meisterkurse bei Thomas Brandis, Petru Munteanu, Liviu Casleanu, Ronald Masin, Axel Wilczok (Violine) und Günter Ludwig (Klavier). 1998 3. Preis beim Kompositionswettbewerb der Robert-Schumann-Gesellschaft Düsseldorf. 2001 Förderpreis der Sparkassen-Stiftung Rottweil, die Meistergeige. 2003 Auftragswerk der Stadt Rottweil, Kulturpreis der Stadt Rottweil. 2003-5 Preisträger des Bundeswettbewerbs Komposition der Jeunesses Musicales. 2004 2. Preis beim Landeswettbewerb Komposition Baden-Württemberg. Workshops bei Theo Brandmüller, Martin-Christoph Redel, Cornelius Schwehr, Helmut Zapf und Wolfgang Ludewig. 2004/5 Zivildienst in München im Rahmen eines Spezialprojekts bestehend aus Altenpflege im Diakoniewerk München-Maxvorstadt und Konzerten im Großraum München, zusammen mit fünf weiteren Zivildienst leistenden Musikern. Ab 2005 Studium der Komposition bei Michael Obst an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Zusammenarbeit mit Musikern der Ensemble Recherche, Intercontemporain und Modern. Außerdem Studium der Musikwissenschaft, Germanistischen Literaturwissenschaft, Kulturmanagement. 2008/9 Auslandsstudium am Rimsky-Korsakov-Konservatorium Sankt-Petersburg. 2009 Kompositionsunterricht bei Frédéric Durieux, Paris. Seit 2009 Teilnahme und Organisation in kulturdiplomatischen Projekten in Polen, Ukraine und Kosovo. Christian Diemer ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Rainer Dimmler
1951 in Worms geboren 1965 erster Gitarrenunterricht von seiner Mutter (einer Schülerin von Konrad Wölki) 1969 Gitarrenstudium bei Professor Heinz Teuchert am Dr. Hoch`schen Konservatorium sowie an der Musikhochschule in Frankfurt am Main. Zwei Jahre Klavierunterricht an der Musikakademie in Darmstadt. 1975 Lehrtätigkeit an verschiedenen Musikschulen sowie auch privat. Gründung der Gitarrenschule „Guitarra Nova“ Solokonzerte für Gitarre, Werke von Bach, Weiß, Mudarra, Narvaez, Sor, Tarrega, Villa Lobos, Britten, Dimmler u.a. 1981 Weiterhin Gitarrenunterricht experimentelle Musik, Erlernen der Sitar und Cheng (chinesische Harfe) 1983 Verfasser lyrischer Texte im Zusammenhang mit Musik 1986 - 1990 Schallplattenaufnahme (mit Schülern) eigener Kompositionen für klassische Gitarren, Cheng und Oktavgitarren – Rainer Dimmler Quartett Zahlreiche Konzerte mit ehemaligen Schülern Wolfgang Lorch und Franz Wodjereck – Sendung im Hessischen Rundfunk Solokonzerte mit Gitarre und Cheng (virtuose Klangreisen) Studioaufnahmen eigener Kompositionen, klassische Gitarre, Cheng und Violinen, improvisierte meditative Musik mit Wolfgang Lorch Duo-Konzerte mit Sabine Stötzner – Sopran- Alt- und Tenorblockflöte, Gitarre und Cheng – eigene Kompositionen 1991 Neue Kompositionen und Gründung eines erweiterten Ensembles (Quintett) mit Flöten, Dulcimer, Gambe, Gitarre, Xylophon, Glockenspiel 1993 CD Produktion mit Rainer Dimmler & Ensemble mit Violine (Annette Wildenhus als Gast) bei AMU-Records Kassel Konzerte unter dem Titel „Poesie in Tönen, eigene Kompositionen 1995 CD Produktion „Spiegelnde Wasser“ improvisierte Musik mit Rainer Dimmler (Playback) Cheng, klassische Gitarre, Flöten, Streichcheng, Gesang, erschienen bei AMU-Records Kassel 1996 - 1997 Zahlreiche Konzerte Solo, Duo, Trio, Quartett und Quintett 1998 MC Produktion „Saitengebete“ Rainer Dimmler als Solist – Cheng und Gitarre Konzerte mit dem Rainer Dimmler Ensemble 1998 CD Produktion „Spiegel der Seele“ Musik für Violine, Gesang, Tenorfidel, Blockflöten, Cheng, Gitarre, Dulcimer, Glockenspiel, Xylophon, Percussion erschienen bei Mediaphon-Madacy Seit 2008 Verlag: Universal Publishing Production Music Berlin 1999 CD Produktion „Kreise im Wind“ mit Rainer Dimmler & Ensemble, erschienen im Kreuz Verlag Stuttgart Konzerte 2000 Rundfunk, live im Hesssischen Fernsehen, Konzerte Seit August 2000 Übernahme von zwei Tonträgern durch den Kreuz-Verlag Stuttgart Verleger: Kreuz-Verlag Stuttgart und Sonoton-Musik GmbH & Co.KG München 2003 CD Produktion „Der Zeitvogel“ Musik für: Violine, Cello, Gesang, Tenorfidel, Blockflöten, Gitarre, Cheng, Dulcimer, Glockenspiel, Xylophon, Percussion Seit 2008 Verlag: Universal Publishing Production Music Berlin 2004 CD Produktion „Flötengrün & Saitenspiel“ Musik für: Baß- bis Sopraninoblockflöten, Baß,- Tenor- und Altfidel, klass. Gitarren, China-Harfe (Cheng), Dulcimer, Glockenspiel, Xylophon, Percussion Seit 2008 Verlag: Universal Publishing Production Music Berlin 2004 CD Produktion „Am Grunde der Stille“ Improvisationen mit China-Harfe (Cheng) mit Rainer Dimmler als Solist Seit 2008 Verlag: Universal Publishing Production Music Berlin 2006 CD Produktion „Zeremonie“ Musik für: Cello, Tenor- bis Sopraninoflöten, Baß,- und Tenorfidel, klass. Gitarren, China-Harfe (Cheng), Dulcimer, Percussion Verlag: Auster Medienmusik München 2009 2007 Veröffentlichung eines Lyrikbandes, „Gedichte, die Gebet sein wollen“ erschienen im August von Goethe Literaturverlag Frankfurt am Main, 2008 CD Produktion „Flow of life“ Musik for: Stringorchester, choir, oboe, flutes, harp, clarinet, trumpet and percussion Verlag: Edition Dimmler, Frankfurt am Main 2009/2010 Etliche Werke für Orchester sind bei Sonoton-Musik GmbH & Co. KG München sowie bei Auster Medienmusik München verlegt 2010 bis auf weiteres: Autorenlesungen eigener Texte mit Musik (klassische Gitarre und China-Harfe Konzerte mit dem Ensemble
Matthias Drude
geb. 18. Mai 1960 in Dannenberg (Niedersachsen). Studium Schulmusik, Musiktheorie und Komposition bei Diether de la Motte und Ulrich Leyendecker an den Musikhochschulen Hannover und Hamburg. Lehraufträge für Musiktheorie an den Musikhochschulen Hannover und Lübeck, 1993 Berufung zum Dozenten (seit 2001 Professor) für Musiktheorie an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden.
1995 - 2003 auch Lehrauftrag für Musiktheorie an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden. 2001 und 2004 Wahl zum 1. Vorsitzenden des Landesverbands Sachsen im Deutschen Komponistenverband e. V.. Seit 2005 auch Lehrauftrag für Formenlehre im Studiengang Tanzpädagogik an der Palucca - Schule Dresden.
Remy Filipovitch
www.remyfilipovitch.com
Remy Filipovitch, Springberg 32, D-45219 Essen-Kettwig
Tel. 02054-971 525, Fax 02054-971 527,
E-mail: filipovitch@t-online.de
In Wilna, Litauen, geboren Nach dem Abitur studierte er am F. Chopin-Konservatorium in Warschau (Diplom in Musikerziehung und Dirigieren) und am Berklee College of Music, Boston (Diploma in Composing and Arranging). Komposition bei Prof. John Bavicchi, William Maloof, Herb Pomeroy, Wes Hensel, Gary Burton; Hauptinstrument Saxofon bei Prof. Joseph E. Viola und Andy McGhee Mitglied der SFB-, später Paul-Kuhn-Big Band, Berlin/Köln und WDR-Harald Banters Media Band Langjährige Mitarbeit im Kölner Rundfunkorchester Weitere Kompositionsstudien bei Don Sebesky in New York und George Gruntz am Mozarteum in Salzburg Viele Jahre pädagogischer Tätigkeit verbinden ihn als Dozent mit der Folkwang Hochschule Essen und der Universität Duisburg. Er übernahm die künstlerische Leitung der Internationalen Kurse „Berklee in Germany“ an der Landesmusikakademie NRW. Als Dozent gastierte er bei Jazz Workshops in Tunesien und Litauen (Deutscher Akademischer Austausch Dienst). Er leitete das erste deutsche Dozenten-Team beim Kongress der International Association for Jazz Education in Miami, Florida. Preise und Auszeichnungen: Kompositionspreis der Zeitschrift „Jazz“, Warschau Gary McFarland Memorial Scholarship, Boston Ernst-Fischer-Preis, Deutschlandfunk/Gema Mozarteum-Stipendium, Salzburg
GERHARD FISCHER-MÜNSTER
www.fischer-muenster.de • *17. 11. 1952 in Münster-Sarmsheim / Nahe. • Studium: Konservatorium, Musikhochschule und Universität Mainz: Violine Ernst Krautmann und Helga Wähdel, Klavier Téa Skoric und Wolfgang Schamschula, Didaktik Klaus Börner, Klarinette Rudolph Göring, Komposition Volker Hoffmann. Gedankenaustausch mit den Komponisten Jean Françaix, Kurt Hessenberg, Philipp Mohler, Werner Egk, Oskar Sala (Filmmusik zu „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock) und vielen anderen namhaften Komponisten. • Ehefrau Bettina, Kinder Astrid (*1982) und Manuel (*1987) • Leidenschaft: Bergwelt Südtirols Profil - Komponist: Seine Werke finden weltweite Anerkennung: 5 Sinfonien, Orchesterwerke, Kammermusik, Ballettmusik, Schauspielmusik. Der eigenwillige Kompositionsstil wird teils durch Ironie und Satire, teils durch philosophische und humanistische Inhalte charakterisiert. Aufführungen bei internationalen Festivals in USA, Kanada, Japan, Monaco, Luxemburg, Schweiz, Österreich, Litauen, Norwegen, England, Holland, Frankreich, Ungarn, Chile, Kolumbia. Inspirationen findet er in Kunst, Literatur, Wissenschaft und Natur. Seit 1975 Dozent am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz (Klarinette, Komposition, Klavierimprovisation, Gründer und Leiter des Sinfonischen Blasorchesters, Gründer und Leiter des Bläserensembles). Gastdozent an verschiedenen Instituten (z.B. Universität Mainz); Konzerttätigkeit als Dirigent, Pianist primär mit eigenen Werken. Initiator dreier Konzertreihen des Mainzer Konservatoriums: „Concertino“ (Instrumentalklassen), „Divertimento“ (Kompositions-/Improvisationsklasse), „Music Appeal“ (in zweijährigen Abständen Komponistenportraits von Fischer-Münster). Juror bei Musikwettbewerben, Mitarbeit bei Instrumental-Lehrplänen. Musikwissenschaftliche Arbeit über physikalisch - musikalisch - historische Zusammenhänge („Harmonie aus dem Einklang“); Förderung von hochbegabten InstrumenalistInnen und KomponistInnen; Mitarbeit an verschiedenen Universitäten, z.B. Kompositionspädagogik Universitäten Giessen, Hildesheim, Stuttgart). Mitarbeit an Instituten in USA, Japan, Kanada, England.Honorary Member of the IBC Advisory Council (Cambridge), Ehrenmitglied des Research Board des American Biographical Centre USA, das ihn 2005 zum Research Fellow ernannte. Produktionen/Sendungen bei fast allen deutschen Sendern - Radio DRS Schweiz - Belgischer Rundfunk - Radio France - FSW Italien - RGW Italien - TV Türkei – weitere Sender in Europa und Übersee. Literatur über Fischer-Münster in zahlreichen „Wer ist Wer“ / „Who´s Who“ und Lexika; Werkbesprechungen und Analysen seiner Werke an internationalen Instituten. Home: www.fischer-muenster.de Komplettes Werkverzeichnis: www.fischer-münster.de MAIL: fischer-muenster@gmx.de
RICHARD HELLER Peter Herrmann www.peterherrmann-komponist.de
19. Dez.1941 Geboren in Chemnitz (Sachsen) Von früher Kindheit an spielte er Klavier, Violine, komponierte und malte 1956-60 Violinstudium am Robert-Schumann-Konservatorium in Zwickau 1960-65 Studium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig: Violine und Komposition (bei Fritz Geißler und Wilhelm Weismann) Während dieser Zeit entstanden das 2. Streichquartett und die Sonatine für Streichorchester, die in London, Norwegen, der Sowjetunion und anderen Ländern aufgeführt wurden. 1965 2. Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb „Prager Frühling“ für das 2. Streichquartett 1965-67 Aspirantur für Komposition an der Leipziger Musikhochschule und Mendelssohn-Stipendium 1967 Uraufführung des Konzerts für Orchester durch das Leipziger Gewandhausorchester unter Klaus Tennstedt Pädagoge an der Theaterhochschule „Hans Otto“ (Musik für Schauspieler) 1969 Assistent für Komposition, Instrumentation und Formenanalyse an der Leipziger Musikhochschule 1976 Uraufführung der 1. Sinfonie durch das Loh-Orchester Sondershausen (Dirigent: Dr. Horst Förster) 1979 Uraufführung der 2. Sinfonie durch das Gewandhausorchester Leipzig (Dirigent Kurt Masur) 1984 Berufung zum ordentlichen Professor für Komposition 1986 Uraufführung der 3. Sinfonie durch das Leipziger Rundfunk-Sinfonieorchester (Dirigent: Wolfgang Hoyer) 1984-87 Rektor der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig - 1989 Uraufführung der Konzertanten Sinfonie für Bläserquintett und Orchester in Zwickau (Robert-Schumann-Philharmonie, Dir.: Albrecht Hofmann) 1990-92 Komposition der großen Oper „Macbeth“ (nach Shakespeare) 1996 Uraufführung der Oper „Der Streit“ (nach einem Stück von Marivaux) an der Musikhochschule Leipzig 1997 Uraufführung der 4. Sinfonie durch das Loh-Orchester Sondershausen unter Anton Kolar 2000 Uraufführung der Tape Symphony 2001 Uraufführung der Ten Symphony 2002 Uraufführung des Konzerts für Violoncello und Orchester in Leipzig und Graz 2004 Uraufführung der Kant Pop Symphony Auszeichnungen: Kunstpreis der Stadt Leipzig Kunstpreis der DDR Hanns-Eisler-Preis für Komposition Peter Herrmann unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig in den Fächern Komposition, Tonsatz, Formenanalyse und Übungen zur Neuen Musik. Zwischen 1989 und 2008 entstanden viele Kammermusikwerke, die alle während der letzten Jahre uraufgeführt wurden.
Richard Heller, Gneisenaustr. 7, D-86167 Augsburg; Tel.+ Fax: +49/821/719164; e-mail: RSHeller@t-online.de
geboren am 19. 4. 1954 in Wien; nach der Matura ( = Abitur) 1972 Beginn des Kompositionsstudiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien, zunächst Tonsatz bei Prof. Augustin Kubizek, ab 1975 Komposition bei Prof. Erich Urbanner; außerdem Absolvierung der Lehrgänge in Medienkomposition (Prof. P. Kont), Musikpublizistik (Prof. R. Klein) und kulturellem Management (Prof. M. Prawy/Prof. E. Haeusserman), sowie des Lehrgangs „Angewandte Formen des Freien Satzes“ (ein Vorläufer des Diplomstudiengangs „Musiktheorie“, bei Prof. E. Urbanner); darüberhinaus Studien (ohne Abschluss) in Instrumental-Pädagogik Klavier (Prof. W. Hübner) und Dirigieren bei Prof. Otmar Suitner (Chorleitung bei Prof. G. Theuring und Korrepetition bei Prof. H. Goertz), sowie an der Universität Mathematik, Logistik ( = formale Logik) und Musikwissenschaft
1979 Diplomprüfung in Komposition mit Auszeichnung; kurzzeitig freier Mitarbeiter in der Redaktion der Hauptabteilung Musik des Österreichischen Fernsehens, seit November 1979 Dozent für Musiktheorie und Komposition an der Fachakademie für Musik „Leopold-Mozart-Konservatorium“ der Stadt Augsburg (seit 1999 Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg/Dozent für Musiktheorie inkl. Gehörbildung)
bis zur Übersiedlung nach Deutschland Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Zeitgenössische Musik und stellvertretendes Vorstandsmitglied sowie Leiter des „Arbeitskreises Interpreten“ beim Österreichischen Komponistenbund; seit 1993 Vorsitzender des Tonkünstlerverbands Augsburg – Schwaben e. V. (vormals Tonkünstlerverein Augsburg, des regionalen Verbands des Landesverbands Bayerischer Tonkünstler im Deutschen Tonkünstlerverband) und damit verbunden Veranstaltung einer regelmäßigen Konzertreihe mit Musik des 20./21. Jahrhunderts in Augsburg
Mitglied im Deutschen Komponistenverband, Österreichischen Komponistenbund, Gesellschaft für Neue Musik (Sektion Deutschland der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik), IGNM-Österreich, Österreichische Gesellschaft für Zeitgenössische Musik, Deutscher Tonkünstlerverband, Künstlergilde, WASBE-Deutschland (World Association for Symphonic Bands and Ensembles)
Helge Jörns
1941 wurde Helge Jörns als Sohn des in seinem Geburtsjahr gefallenen Komponisten Helmuth Jörns in Mannheim geboren. Seinen ersten Musikunterricht erhielt er mit fünf Jahren. Nach seiner Übersiedlung nach Alsfeld (Hessen) wurde er dort als Kantor und Organist (1957 – 1962) angestellt. Nach dem Abitur studierte er von 1962 – 1966 in Detmold Komposition, Dirigieren und am Tonmeisterinstitut mit den Instrumentalhauptfächern Klavier und Cello und schloss mit dem allumfassenden Tonmeisterdiplom ab. Daran schloss sich 1967 – 1971 ein Studium der Musikwissenschaft an der TU Berlin (Dahlhaus) an.
1966 – 1994 erster Tonmeister beim RIAS Berlin (über 300 Schallplatten/CD – Produktionen)
1967 – 1971 Musikrezensent für die Tageszeitung DIE WELT
1968 – 1982 Cembalist im Amati – Ensemble Berlin
1971 – 1978 Lehrtätigkeit für Komposition und Kontrapunkt in der Peppingnachfolge in der Kirchenmusikschule am ev. Johannisstift
1978 – 1988 Dozent für Komposition und Tonsatz an der kath. Bischöflichen Kirchenmusikschule Berlin
1972/1981/ Gastprofessuren für Komposition u.a. in Melborne, Sydney, Istanbul, Ankara
1994 – 1997 1. Tonmeister beim Nationalen Rundfunk der Bundesrepublik Deutschland – DeutschlandRadio Berlin. 1997 legte er alle Ämter nieder, um sich ausschließlich seiner kompositorischen Arbeit widmen zu können.
Preise/Ehrungen: Stamitz-Preis, Rompreis, Rostrum of Composers (UNESCO), Deutscher Schallplattenpreis, Ford-Foundation, Grammy Award 1992/1993
Helge Jung
geboren am 31. Mai 1943 in Wittenberge, erhielt seine erste musikalische Ausbildung (Klavier, Violine/Viola) 1956-61 während seiner Schulzeit in Frankfurt/Oder. In diesen Jahren entstanden auch erste kompositorische Arbeiten, die allgemeine Aufmerksamkeit fanden; 1956-61 nahm er Privatunterricht bei Günter Kochan. 1961-67 studierte Jung an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin Komposition bei Wolfgang Hohensee, Günter Kochan und Rudolf Wagner-Régeny, außerdem Klavier, Fagott und Dirigieren. Nach dem Staatsexamen, das durch seine theoretische Abhandlung Zum Problem musikalischer Kommunikation ergänzt wurde, bekam Jung die Möglichkeit, seinen künstlerischen Reifeprozeß während einer zweijährigen Aspirantur an der Musikhochschule fortzusetzen. Die Lehrverpflichtungen ließen ihm genügend Zeit zum Komponieren; es entstanden mehrere Instrumentalwerke, darunter ein Triptychon für kleines Orchester (1968) für die Cappella Academica der Humboldt-Universität, an der Jung zu dieser Zeit als Fagottist mitwirkte. Die ursprünglich beabsichtigte Hochschullaufbahn gab er 1969 zugunsten einer Lektorenstelle beim Verlag Neue Musik Berlin auf, wo er dann 1973 Cheflektor wurde. Gleichzeitig arbeitete er 1970-78 als Pianist mit singenden Schauspielern wie Sonja Kehler, Vera Oehlschlägel und Gerry Wolff zusammen. Er komponierte, instrumentierte und arrangierte für sie zahlreiche Lieder und Chansons und unternahm mit den Solisten und ihren Ensembles zahlreiche Konzertreisen. Zu dieser Tätigkeit kamen Kurse an Schauspielschulen in Dänemark und Portugal. Seit 1978 wirkt Jung als freiberuflicher Komponist in Berlin. Viele Werke seines schon jetzt umfangreichen Schaffens entstanden in aktiver Zusammenarbeit mit namhaften Interpreten, deren künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten ebenso wie ihre technischen Fähigkeiten dem Komponisten wichtige Schaffensimpulse gaben. Aus der Intensität solcher Wechselbeziehungen ergab sich auch die Bevorzugung bestimmter Besetzungen, wie z. B. Gitarre bzw. Gitarrenduo, Bläser (besonders Blech), Flöte oder Orgel. Im Wintersemester 1986/87 hatte Jung eine Gastdozentur in Kassel, bei der er einen Überblick über die vierzigjährige Entwicklung des kompositorischen Schaffens in der damaligen DDR gab. Obwohl seine Werke auch in seiner Heimat erfolgreich aufgeführt wurden, bekam er dort keine offiziellen Auszeichnungen - eine dreimalige Nominierung zum Kunstpreis wurde stets abgelehnt. Dafür erhielt er mehrere Preise im Ausland, wie den Premio Musicale Città di Trieste 1978, erste Preise bei Rundfunkwettbewerben der OIRT 1983 und 1988 und der EBU 1987; l. Preis im Internationalen Kompositionswettbewerb Spittal/ Österreich, Hauptpreis im Jugendmusikschulwettbewerb Hameln 1989.
Lee, MoonSeok
wurde 1960 in Gyeongnam Sacheon, Südkorea geboren. Zu Beginn seiner Schulzeit erhält er ersten Musikunterricht am Klavier. Später probiert er er sich an verschieden Instrumenten aus, und verbleibt dann bei der Posaune. Am Gymnasium wurde er sofort als Posaunist Mitglied der Schulband, für die er in dieser Zeit viele Titel arrangierte. Seinen Militärdienst absolvierte Lee, Moon-Seok in der R.O.K. Marine Band. Nach seinem Studium (1983-1987) an der National Universität Changwon, wandte er sich neben seiner Tätigkeit als Musiklehrer dem Arrangieren zu. Lee, Moon-Seok gehört heute zu den herausragendsten Arrangeuren in Südkorea.
Friedrich Schenker
geboren 1942 in Zeulenroda
1961-1964 Studium Posaune und Komposition an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin
1964-1982 Soloposaunist des Rundfunksinfonieorchesters Leipzig1968 Kompositionsexamen an der Musikhochschule Leipzig 1970 Mitbegründer der „GRUPPE NEUE MUSIK HANNS EISLER“ 1973-1975 Meisterschüler von Paul Dessau 1982 freiberuflicher Musiker und Komponist, Berater für Neue Musik am Gewandhaus zu Leipzig seit 1986 Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg 1990 Übersiedlung nach Berlinseit seit 1986 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste Dresden und Mitglied der Freien Akademie der Künste Leipzig.
Lehraufträge für Komposition und Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater „Fekix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.
Seine Werke genießen im In- und Ausland ein bedeutendes Renommée und wurden in den großen Konzerthäusern Europas, Amerikas und des nahen Ostens aufgeführt.
Manfred Schneider
Geboren 1953 in Kestert, nahe der Loreley Koblenz Seit 1975 Arrangeur für Bigband und Combo Von 1975 bis 1991 zusätzlich Lehrer für Orgel und Keyboard an der Kreismusikschule Montabaur. Seit 1982 Komponist für Unterhaltungs - und Tanzmusik, sinfonische Blasmusik, Klavier und Akkordeon
1985: 2. Preis beim Komponistenwettbewerb des Norddeutschen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Polizeiorchester Kiel mit der Komposition OPENING-FEELINGS-SWINGTIME für erweiterte Bigband. Seit 1988 Ordentliches Mitglied der GEMA und Mitglied im Deutschen Komponistenverband.
Geb. am 24.03.1952 in Wroclaw (Breslau), Polen Mit 6 Jahren erster Klavierunterricht.
Werdegang:
1959 – 1966 Musikgrundschule
1966 – 1971 Musiklyzeum, Abschluss: Abitur
1971 – 1975 Studium U-Musik (Kompos., Arrang.) in Kattowitz, Abschluss: Diplom
1975 – 1979 Musikakademie Krakau (Theorie u. Kompos.) bei Prof. B. Schäffer
1979 – 1981 Musikhochschule Köln (Kompos. bei Prof. J. Baur u. Arrang. bei H. Banter)
Geboren 1964 in Sindelfingen als Tochter ungarischer Einwanderer, lebt Andrea Csollány seit 1969 in Mannheim. Klavierunterricht mit 9 Jahren, danach die Erlernung mehrerer Orchesterinstrumente und Mitwirkung in verschiedenen Musikschul-Ensembles. Erste Kompositionen mit 12 Jahren.
Studium in Mannheim mit den künstlerischen Hauptfächern Klavier, Musiktheorie und Hörerziehung. Danach Kompositionsstudien bei Dimitri Terzakis in Bern und Wolfgang Rihm (Karlsruhe). Seit 1986 Unterrichtstätigkeit an der Mannheimer Musikschule, seit 1994 an der Musikhochschule (Gehörbildung, Arrangement) Seit 1996 intensive Beschäftigung mit Sinfonischer Blasmusik, 2005 Dozentin für Komposition/Arrangement bei der "Summer Wind Academy" Mannheim
Kompositionspreise:
1980 3.Preis beim Kompositionswettbewerb Altleiningen/Rheinland-Pfalz für die Vertonung eines Minneliedes 1988 Stipendium für den Sommerkurs "Treffen Junger Komponisten" in Weikersheim 1997 Förderpreis der Stadt Mannheim für Junge Künstler 2001 1.Preis beim Kompositionswettbewerb des Orchestervereins Kempten/Allgäu 2004 2.Preis beim "Internationalen Gustav-Mahler-Kompositionswettbewerb" der Stadt Klagenfurt/Österreich Andrea Csollánys kompositorisches Schaffen bewegt sich im wesentlichen in drei stilistischen Bereichen: - Die aus traditioneller Sicht "seriösen" Werke mit einem Konzertsaal oder einer Kirche als Aufführungsort. Hier liebt es Andrea Csollány, Altes und Neues zusammenzuführen, eine Art "Neo-Barock" zu erschaffen. Beispiel hierfür ist das "Concertino für Orgel und kleines Orchester" aus dem Jahr 2000 und das "Konzert für Alt-Saxofon und Sinfonisches Blasorchester" (2001/02) - Die leichteren Werke für Sinfonisches Blasorchester oder Musikkapellen; hierbei zwingen einen die Gegebenheiten, sich im "tonalen Terrain" zu bewegen. Eine Herausforderung ist hierbei die Begrenzung der Möglichkeiten (spieltechnisch, aber auch akustisch-harmonisch), das heißt, mit wenig Mitteln ein gut spielbares und gut klingendes Werk zu schreiben. Beispiel hierfür: Die "Zoological Garden Suite", in der 6 Tiere/Tiergruppen mit musikalischen Mitteln dargestellt werden. - Die Gelegenheitswerke oder "Spaß-Stücke". Diese sind für bestimmte Gelegenheiten/Anlässe oder Personen komponiert, die Besetzungen hierbei oft ausgefallen und somit eher selten zu hören. Beispiele: "Animal Farm" für Blockflötentrio unter Verwendung des gesamten Blockflöten-Instrumentariums von Garklein- bis Subbass-Flöte. "Happy Birthday, Dear Composer": Hier werden bekannte Zitate berühmter Komponisten mit dem Lied "Happy Birthday" kom-po- und -biniert. Geeignet als Geburtstags-Ständchen.
Nora Sanderwurde in München geboren und begann mit elf Jahren das Harfenspiel von der musikalischen Tradition Bayerns aus. Als Preisträgerin im Wettbewerb JUGEND MUSIZIERT erhielt sie schon während ihrer Schulzeit ein von der Bayerischen Staatsregierung ausgelobtes Stipendium, das sie zur Sommerakademie nach Nizza führte. 1991 folgte eine erste Konzertreise durch die USA zusammen mit dem Jugendblasorchester des Landes Baden- Württemberg; CD- Aufnahmen schlossen sich an.
1991 begann Nora Sander ihr Musikstudium mit Konzertharfe und Klavier am Richard-Strauss-Konservatorium München. Sie setzte 1995 ihr Studium im Fach Harfe am Conservatoire de Lausanne bei Prof. Chantal Mathieu-Balavoine und an der Hochschule Heidelberg-Mannheim bei Frau Anne Hütten fort. In dieser Zeit absolvierte sie regelmäßig Orchester-und Meisterklassenkurse.
Im Frühjahr 1996 gründete Nora Sander zusammen mit Berthold Opower das
DUO VIVO (Violine und Harfe), das in zahlreichen Engagements fortbesteht.
Aus einem 1998 geschlossenen Künstlervertrag gingen bisher sieben Harfen-CD-Produktionen hervor (BIS ANS ENDE DER WELT-1998, WEIHNACHTSSAITEN-1998, SAITENBLICK-1999, FIVE-2001, KASSIOPEIA-2002, KLEINE WEIHNACHT BEST OF-2003, ELEMENTE CHINAS-2006 und SEHNSUCHT-2009), sowie zahlreiche Auftritte in Hörfunk und Fernsehen.
Im Rahmen ihrer technischen Tätigkeit als Harfenistin für den Konzertharfenbau der Firma Horngacher/Starnberg nahm Nora Sander an internationalen Harfenkongressen in Kopenhagen, Boston und Seattle wie auch an der jährlichen Frankfurter Musikmesse teil.
Gemeinsam mit dem Ensemble INCONTRO spielte sie 1999 Hans-Werner Henzes CANZONA als Erstaufnahme im SWR-Karlsruhe ein.
Im Juli 2000 produzierte sie gemeinsam mit dem Lyriker Richard Exner die Ton-Wort-CD „ZWISCHENZEIT“. Eine weitere Ton-Wort-CD „DAS VERLORENE CHRISTKIND“ gemeinsam mit Dr. Erich Jooß entstand im Herbst 2005.
Ostern 2002 und 2009 nahm sie mit einem Solo-Auftritt am Pasqua Musicale Arcense teil. 2002 sowie 2004 spielte sie als Solistin mit den Mitgliedern der Philharmonie München.
Im Herbst 2004 gründete sie gemeinsam mit der Harfenistin Carolin Gruber das Duo XTRAHARP, mit welchem sie im Frühjahr 2005 die CD „HARPNIGHT“ aufnahm.
Die Verlagsgruppe Weltbild produziert sie nun seit 2006; im Mai 2007 erschien ihre erste gemeinsame Produktion – „THE LADY IN RED“, im Dezember 2007 folgte „WEIHNACHTEN IN ALLER WELT“ und im Oktober 2008 die CD „WO DU HINGEHST...DA WILL AUCH ICH HINGEH’N“ – gemeinsam mit dem Tenor Bernhard Hirtreiter.
In Lehrtätigkeit, solistischer Darbietung und Komposition liegt Nora Sanders künstlerischer Schwerpunkt.