Jörns, Helge

Seine Kindheit und frühe Jugend verlebte der Sohn des Komponisten Helmuth Jörns in Mannheim. Bereits 1956 bis zum Abitur 1962 arbeitete er als Organist und Kantor im hessischen Alsfeld. Bis 1966 studierte er an der Nordwestdeutschen Musikhochschule, Detmold Komposition und Dirigieren sowie am Tonmeisterinstitut mit den  Instrumentalhauptfächern Klavier und Cello. 1966 wechselte er nach Berlin und studierte bis 1971 Musikwissenschaft an der dortigen Technischen Universität. Von 1966 bis 1997 arbeitete er als Erster Tonmeister beim RIAS Berlin mit über 300 Schallplatten- bzw.CD – Produktionen sowie 1967-1971 als Musikrezensent für die Tageszeitung DIE WELT. 1968 bis 1982 spielte Jörns als Cembalist im Amati-Ensemble Berlin und nahm 1971 eine Lehrtätigkeit für Komposition und Kontrapunkt als Nachfolger Ernst Peppings an der Kirchenmusikschule des Evangelischen Johannisstifts in Berlin-Spandau auf. 1978 wechselte er als Dozent für Komposition und Tonsatz an die Bischöfliche Kirchenmusikhochschule Berlin (Referat Kirchenmusik des Erzbistums Berlin), eine Stelle, die er bis 1988 innehatte. Gastprofessuren führten ihn überdies nach Melbourne, Sydney, Helsinki, Istanbul und Ankara. In den Jahren 1994 bis 1997 wirkte er als 1. Tonmeister bei DeutschlandRadio Berlin und widmet sich seither ausschließlich dem Komponieren.

Preise/Ehrungen: Stamitz-Preis, Rompreis, Rostrum of Composer,
Deutscher Schallplattenpreis, Ford-Foundation,
Grammy Award 1992/1993

Hörbeispiele:

Jörns – Grenzenl. Kurzfass.
Jörns – Sinfonia Concertante
Jörns – Violinkonz. Nr. 1
Jörns – Violinkonz. Nr. 2


Europa und der Stier (Komische Oper):
1. Szene_EUROPA
2. Szene_EUROPA
3. Szene_EUROPA
4. Szene_EUROPA
5. Szene_EUROPA
6. Szene_EUROPA
7. Szene_EUROPA
Interludio und 8. Szene_EUROPA
9. Szene_EUROPA
10. Szene_EUROPA
11. Szene_EUROPA

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